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dass deine augen so voller trauer sind

du stehst vor mir
hast tausend fragen:
warum bin ich hier
kannst du mir das sagen?
warum der geliebte mensch fort
an diesem ganz fernen ort?
warum dieses schicksal?
warum diese qual?
warum muss ich verlieren
was mir am liebsten war?
bist nur noch am stieren
witterst nur noch gefahr
ich kann dir nicht helfen
musst selbst das leben verstehn
es gibt keinen zauber, gibt keine elfen
musst lernen allein weiterzugehn

doch das schlimmste für mich mein kind
ist, dass deine augen so voller trauer sind

- Hello (Turn your radio on) -

am wochenende habe ich wieder alte musikalische schätzchen ausgegraben. aus einer zeit, die mir mittlerweile wie ein anderes leben vorkommt. und dennoch war es mein leben. und es war trotz allem eine gute zeit…

beim graben bin ich auch auf the bates gestoßen. und dabei auf das – wie ich finde – sehr gelungene cover von „hello“ von shakespeares sister. bei youtube gibts dazu auch noch eine nette liveversion.

in memoriam zimbl

- Sounds good to me -

ich habe gerade wieder ein paar uralt-sachen ausgegraben, darunter zwei alte annihilator-kassetten (ja, sowas gabs auch mal, lang, lang ists her…). und auch wenn diese band eigentlich in die kategorie trash metal fällt, gibt es ein paar wunderschöne songs, darunter auch einen, der perfekt zu der wehmütigen stimmung passt, in die mich der „mistral“ (nochmal danke an ulf!) zur zeit versetzt:

leider habe ich kein original-video gefunden und kann nur ein nicht annähernd ans original kommendes cover bieten. zwar findet sich auch die originalmusik im netz, allerdings in verbindung mit einem (nicht zum song gehörenden!) video, das mich hindert, darauf zu verlinken. hier also das cover:

Say goodbye and close your eyes, let’s drift away
Like a ship on the ocean, we’ll set sail for a better day
Come live in a daydream, this is your wonderland
Let’s swim in the deep sea, so jump in and take my hand
Dream away don’t wait for the night
‘Cause any old time at all sounds good to me
Hello, you can open your eyes, we’re almost there
Can you feel all the energy, there’s magic everywhere
Come live in a daydream, this is your destiny
Just let the feeling surround you and it will set you free
We’ve all got problems, don’t let them get to you
Amd when your feeling down, there’s only one thing to do
Dream away don’t wait for the night
‘Cause any old time at all sounds good to me
Dream away, everything’s alright
I hope it sounds good to you, sounds good to me
Sounds good to me
We’ve all got problems, don’t let them get to you
Amd when your feeling down, there’s only one thing to do
Dream away don’t wait for the night
‘Cause any old time at all sounds good to me
Dream away, everything’s alright
I hope it sounds good to you, sounds good to me
Sounds good to me

zwischenakt – was hat ein pokémon mit mir zu tun?

jeder kann sein pokémon haben.

nein, ich bin nicht verrückt ;) aber ich wache zur zeit gern mit einem satz im kopf auf, der mir noch ganz deutlich in den ohren klingt. und der bisher immer eine botschaft für mich hatte. heute war es dieser satz. und seitdem grüble ich darüber nach, was er mir sagen will.

gut, das pokémon an sich ist nicht so ungewöhnlich, wie es auf den ersten blick aussieht. auf den zahlreichen volksfesten, die um diese jahreszeit stattfinden, begegnet es einem ja immer wieder in luftballon- und plüschtierform.

P1010192(leider gabs hier keine pokémons…)

wenn ich mir den satz länger durch den kopf gehen lasse, habe ich plötzlich eine luftballonwolke vor mir, so wie sie zum verkauf durch die festzelte getragen wird. und darin verschiedene pokémons. und ein paar kinder, die alle eines wollen. es sind genug da für alle, und trotzdem wird darum gerangelt und wild an den schnüren gezogen. dabei kann jeder sein pokémon haben. die kinder müssen nur warten, bis die schnüre wieder voneinander getrennt sind, die sich etwas verheddert haben.

was will mir dieses bild  nun sagen?

ich interpretiere es so: das leben ist ein bunter strauß voller luftballons. und jeder kann sich aussuchen, welchen er will. (oder auch mehrere.  oder immer wieder einen.) und jeder kann den, den er will, auch bekommen. aber es bringt nichts, sich darum zu streiten. man muss genau wissen, was man will, und dann die geduld haben und die nerven, die fäden auseinanderzuklamüsern. um letztlich das in der hand zu haben, was man sich wünscht.

in diesem sinne schon einmal ein wunderschönes wochenende mit vielen schönen dingen, die das leben bereithält!

eure sunny

- Die Katze -

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Gehe eigene Wege, bin selbst ganz stark.
Mit Krallen und Zähnen zu wehren ich mich vermag.
Bin wild und unabhängig, knurre und fauche… Komm mir nicht zu nah…
Schaue in meine Augen und glaube mir – ein wilder Tiger schlummert in mir!
Doch habe ich auch eine andere Seite,
die ich nicht immer zeigen mag:
Bin verschmust und kuschle gern,
doch nicht jedem bin ich gleich zugetan:
Meine Liebe musst Du Dir erst verdienen.
Ich sehe auf den Grund Deiner Seele und erkenne Dich –
erwähle ich Dich, bin ich immer da.
Im Traum, im Geist und im Leben bin ich Dir nah:
Geheimnisvoll und leise – voller Magie ist meine Weise.

(Anke Junginger)