da ich mir heute ein bisschen freizeit gönne, habe ich mich auf die suche nach einem interessanten stöckchen gemacht, das auch gut in dieses literarische theater passt. und dabei ist mir das buch-seite-123-stöckchen untergekommen, das ich noch ein bisschen weiterentwickelt habe.
1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten. – sergio bambaren „ein strand für meine träume“
2. Warum liegt dieses Buch in deiner Nähe? – weil ich sehr gerne sergio bambarens bücher lese und sich einige davon in meinem bücherregal befinden. gerade dieses habe ich erst heute morgen herausgezogen, um es mal wieder zu lesen und auf mich wirken zu lassen.
3. Schlage Seite 123 auf und suche den fünften Satz auf der Seite. – da habe ich jetzt ein problem. auf s. 123 beginnt ein neues kapitel. und deshalb steht dort genau ein satz. aber den möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten, denn er hat eine schöne botschaft:
Das, was ein Leben rettet,
rettet in Wirklichkeit
eine ganze Welt.
4. Poste die nächsten drei Sätze. – ok, ich blättere mal weiter auf s. 124:
Es fiel mir mit der Zeit immer leichter, den Strand der Träume zu erreichen.
Ich hatte endlich begriffen, dass nicht die Art und Weise, wie ich dorthin gelangte, sondern der Grund, warum ich das Bedürfnis verspürte, zum Strand der Träume zu gehen, mir seine magische Welt öffnete.
„Eine Menge Leute gelangen nirgendwohin, weil sie sich nur darüber Gedanken machen, wie sie dorthin kommen, statt das Glück zu schätzen, das sie empfinden werden, wenn sie erst dort sind“, hatte Simon einmal gesagt.
5. Was kommt dir dabei in den Sinn? – dass es zufällig (nein, es sollte so sein, schließlich gibt es keinen zufall!) wunderbar zu dem passt, worüber ich heute, angeregt durch babsi, schon nachgedacht habe. nämlich über das glück. wenn wir immer nur danach suchen, werden wir es übersehen, selbst wenn wir direkt daran vorbeilaufen. wir müssen einfach nur die augen offen halten und zulassen, dass das glück uns vor die füße fallen kann.
6. Wirf an fünf Blogger weiter. – ich werfe weiter an andrea, babsi, die freidenkerin, michael und den wortman.








