hirnchemie – unverständnis

ich verstehs nicht. nein, ich verstehs einfach  nicht. egal, wie lange ich drüber nachdenke. warum erzählt man jemandem banale dinge, die nicht stimmen? und die sowieso auffliegen. ohne dass man überhaupt etwas sagen müsste. in der art „gestern habe ich meine oma besucht. und morgen bohre ich mit dem finger in der nase.“ dabei war man gestern nachweislich zu hause, und was morgen ist, weiß noch keiner. und keiner hat danach gefragt. damit zerstöre ich doch jedes fünkchen vertrauen… nein, ich verstehs nicht…

begegnung

sie hatten sich lange nicht mehr gesehen. fast schon vergessen war die zeit, zu viel war passiert seither. sie waren schon aneinander vorbeigelaufen im gewühl der samstäglichen menschenmassen in den engen gassen der stadt. aber etwas ließ sie innehalten. beide. verwirrt drehten sie sich um und ihre blicke trafen sich. es dauerte einen kleinen moment, bis die erkenntnis ihre beiden gesichter aufhellte. kurz zögerten sie. eine verwechslung könnte peinlich werden. doch dann erkannten sie das fragen im blick des anderen. und sie liefen aufeinander zu,  mit offenen armen, und überquerten die kluft der jahre  mit nur einem einzigen schritt. tränen liefen über beider wangen. und mancher passant blieb verwundert stehen.

zwischenakt – auszeit

eigentlich war mein  plan ja, ab januar wieder mehr zu bloggen. aber pläne gehen leider nicht immer auf. deshalb werde ich in nächster zeit eher noch weniger hier sein als bisher. die zahlen für den zahlenzauber werde ich auf jeden fall jeden sonntag liefern, und ich hoffe, dass ich zumindest auch meine fotos einstellen kann. viel mehr wirds aber erst mal nicht geben. ich vermiss euch jetzt schon, aber manchmal hilfts nicht. das leben spielt sich in der realität ab, und kleine fluchten sind auf dauer keine lösung. ich hoffe, wir sehn uns bald wieder!

alles liebe,
eure sunny