dumm gelaufen :(

mein laptop ist kaputt. noch hoffe ich, es ist nur der monitor. drückt mir die daumen! bin dann erst mal off.

update: wär zu schön gewesen, neben der defekten monitorbeleuchtung lässt sichs auch nicht mehr richtig hochfahren. aber immerhin ist die festplatte samt daten gerettet :) jetzt brauch ich mich nicht mehr entscheiden, ob ich mir dieses jahr noch ein neues kaufe oder doch erst nächstes ;)

note to self

erkenntnisse des heutigen tages:

- die entscheidung war richtig. dass es so schnell geht, bis es mehr als richtig ist, hätte ich nicht gedacht.

- ein bestimmter mensch, der sich mehr zu füchsen hingezogen fühlt als zu menschen, ist falsch. wurde mir vor einem jahr gesagt. heute weiß ich es.

- sie hatte noch mit allem recht. wird sich auch das allerletzte bewahrheiten?

- alles jährt sich. zwar ganz anders, aber doch genauso.

- ach ja: und erinnerungen vernichten tut gut. vor allem, wenn sie flüssig sind ;)

wellenreiten

gerade habe ich das hier wieder ausgegraben. weils im moment einfach wieder wunderbar passt. es jährt sich jahreszeitlich und wettermäßig. und die stimmung ist ziemlich dieselbe. die liebe paradalis steckt gerade auch in dieser melancholischen stimmung. ich bin also nicht die einzige… ;)

ich denke schon lange, es ist dieser wind, der die sehnsucht bringt. und das lachen so weit entfernt vor sich hertreibt, dass es selten und wenn, nur verzerrt, zu hören ist. aber dieser wind reinigt auch die seele. er treibt aus, was zu schwer auf ihr liegt. nur das loslassen tut weh. dass wir es müssen, ist uns klar. es ist wie wellenreiten. das macht bei stürmischem wind viel mehr spaß. weil man weiter nach unten kommt. und damit viel mehr loslassen kann. denn mit ballast kommt man nicht mehr nach oben. und gerade das aufsteigen aus dem „tal“ der welle ist es doch, das das herz hüpfen lässt.

es sind die kleinen dinge…

… die das leben verändern. stetig und kontinuierlich. große ereignisse werfen oft lange dunkle schatten, dabei sucht man doch viel lieber das licht. die kleinen dinge sind da, oft unbemerkt, so stehen sie nicht zwischen uns und der sonne, sondern lassen uns alles erkennen. das unterbewusstsein weiß die zeichen zu deuten.

hejde, wenne, waare…

hätt ich, wenn ich, wär ich…

sätze, die einen kein bisschen voranbringen.
weil es eben nicht passiert ist.
weil man sich anders verhalten hat.
weil man auch überhaupt nicht weiß, wie es dann weitergegangen wäre.

sätze, die ich deshalb (so gut es geht) aus meinem aktiven wortschatz streiche.
und die mich umso mehr ärgern, wenn mir andere damit das leben schwer machen wollen.

hättest du damals…, wärst du jetzt…
woher soll ich das wissen?
woher weiß das sonst jemand?
nur, weil man statt a b gemacht hätte, wäre noch längst nicht c passiert.
vielleicht. vielleicht aber auch nicht.
wer weiß, welche kausalketten noch in gang gesetzt worden wären.

hejd da hund net gschissn, hejda an hosn dawischt.
hätt de köter nich scheeten, hätt he’n haas hatt.
eine weisheit, die quer durchs land bekannt ist.
und doch: hätte er ihn wirklich erwischt?
vielleicht wäre er beim jagen auf eine biene getreten und winselnd stehen geblieben?
wer weiß das schon?

deshalb wünsche ich mir so sehr, dass mich manche leute mit ihren mutmaßungen und vorwürfen wegen (in ihren augen) falsch getroffenen entscheidungen oder dummerweise nicht eingetretenen (wunsch-)tatsachen in ruhe lassen.
es kommt, wies kommt.
und wenns da ist, müssen wir das beste draus machen.
aktiv. nicht im konjunktiv.