wie sehr…

… wünsche ich mir die zeit zurück, in der ich worte gefunden habe für das, was mir durch den kopf schwirrte, mich belastete. aber jetzt ist da nur noch leere. und die ist so groß, dass sie mir fast die luft abschnürt.

um mich herum passiert gerade so viel, das mir nicht gefällt. so manches entwickelt eine eigendynamik, die droht, zur lawine zu werden. und ich stehe mittendrin, möchte schreien, und bleibe doch stumm.

es lähmt mich, und so fühle ich mich wie in eine roboterhülle gesteckt, die nur noch auf befehle von außen reagiert.

nicht gut. gar nicht gut.

mörderisch

man könnte sagen, sunny ist gerade etwas morbide. aber manchmal braucht sie das einfach. die geballte ladung. damit auch die schwarze seele mal wieder durchatmen kann.

ich hab mir gerade black swan angesehen. und ansonsten gibts als rund-um-die-uhr-soundtrack die mordballaden von vince bahrd. einfach genial, wenn dabei vor dem zugfenster die landschaft vorbeizieht und  die sonne sich hinter einem leichten schleier zu verstecken sucht…

und nein, ich bin nicht depressiv. ganz im gegenteil.