Archiv für den Monat April 2011
kleine nachtmusik
ach ja…
passwort auf anfrage…
Geschützt: beschissen…
zwei jahre…
… war es gestern her, dass mein leben aus den angeln gehoben wurde. und ich dachte, der sand in meiner lebensuhr wäre durchgelaufen. doch dann geschah ein wunder. und es wurde mir ein neues leben geschenkt.
es hat sich vieles geändert. ich war gezwungen, neue wege zu gehen. und denke ganz anders über das leben und seine begleiterscheinungen. aber mittlerweile ist vieles wieder viel zu festgefahren. vielleicht hat mein finger deshalb die letzten beiden tage so sehr geschmerzt? und vielleicht habe ich deshalb erst und gerade dieses wochenende, nach exakt zwei jahren, die stelle erkannt, an der es passierte? weil mir die warnung noch nicht warnung genug war? weil es immer noch nicht das leben ist, das ich leben sollte?
schon länger habe ich wieder das gefühl, dass es zeit ist für einen cut. wie auch schon damals, bevor es passierte.
ich bin abergläubisch. bin diese strecke gestern nicht gefahren, erst heute, obwohl ich eigentlich gestern schon hätte fahren sollen. stand dafür heute im stau. und habe den tag völlig über den haufen geworfen. und am ende noch gefühlschaos angerichtet durch mein eigenes.
wenn ich nur wüsste… und könnte… oder soll ich doch?… oder werde ich eines tages?…
zwei seelen wohnen, ach! in meiner brust…
wie wahr…
glücksmomente
gerade wenn es nicht ganz nach plan läuft im leben, tut es gut, kleine glücksmomente zu erleben. diese bruchteile von sekunden, in denen das herz hüpft. ich führe schon länger mehr oder weniger sporadisch ein glückstagebuch. in letzter zeit allerdings viel weniger als mehr. deshalb habe ich beschlossen, mir diese wertvollen augenblicke wieder deutlicher zu machen und sie festzuhalten. für mein theater fehlen mir immer noch zu sehr die worte. deshalb möchte ich anderswo einen ort schaffen, an dem ich nur mein glück sammle. und euch, wenn ihr wollt, daran teilhaben lassen. gerne auch aktiv, falls ihr euere glücksmomente mit mir teilen wollt.
ab sofort hier.
da wär ich jetzt auch gern…
einfach die seele fliegen lassen…
spuren
Ich hinterlasse Spuren im Sand. Sie werden mit der nächsten Flut verschwinden, und nichts wird mehr bezeugen, dass ich da war. Aber das macht nichts, solange ich selbst es weiß.
(Sergio Bambaren, Die Botschaft des Meeres)