heute habe ich es endlich mal wieder geschafft, meine kamera und mich ins auto zu packen und auf pirsch zu gehen. als ziel hatte ich mir ein dorf vor meiner stadt ausgesucht, da ich derzeit auf wohnungssuche bin und gerne ein bisschen “aufs land” ziehen möchte. so habe ich beschlossen, die ecken, die für mich in frage kommen, nach und nach abzuklappern, um einen ersten eindruck von der wohnqualität zu bekommen.
auf dem weg dorthin bin ich an einem alten wirtshaus aus dem 18. jahrhundert vorbeigekommen, das mir schon oft ins auge gestochen ist, nur hatte ich nie zeit, einmal anzuhalten.
von außen siehts ja arg marode aus, deshalb hat es mich erstaunt, durch die ziemlichverstaubten und verdreckten fenster des wirtshaus niedermayer noch die vollständige einrichtung und andere interessante dinge zu sehen.
darunter auch dieses wunderschöne ebenso marode pferdchen, das es mir angetan hat:
da mich das alles neugierig gemacht hat, habe ich mal herrn gugel gefragt, was es mit dem wirtshaus so auf sich hat. und der hat mir erzählt, dass das wirtshaus niedermayer sogar eine homepage hat. also doch nicht so marode, wie ich dachte? laut webauftritt ist es ein “wirtshaus für einen tag”, das man, je nach lust und laune, komplett, mit oder ohne küche, service etc. mieten kann. tolle idee! so kommt doch ab und an noch leben in die bude, dachte ich mir. und schrieb voller freude frau six eine mail, betreffend das pferdchen. leider kam diese aber als unzustellbar wieder zurück. ging der plan mit dem wirtshaus to rent doch nicht auf? ich bleibe dran (schon wegen dem pferdchen!), vielleicht hilft ja die telefonnummer weiter. abgesehen davon habe ich noch so eine verrückte idee, die schon seit einiger zeit immer wieder zum vorschein kommt und gestern nach dem holzscheite-umschlichten mit meiner freundin noch eine andere dimension bekam. vielleicht ist das ja auch noch ein puzzlesteinchen…



