hirnchemie – schizophrene welt

„jetzt habe ich also noch ein kind“, meinte eine dame zu ihrem 19-jährigen sohn. und das zweite kind bin  ich. nein, ich habe nichts mit dem sohn. die sache liegt ganz anders. der sohn hat der mutter, seit er 12 jahre alt ist, gesagt, wos lang geht. denn die mutter ist krank. und jetzt bin ich dafür zuständig, ihr zu sagen, wos lang geht. und damit in ihren augen kind. verkehrte welt. mir tut der junge leid. ich habe ihn kennengelernt, er ist sehr stark – nach außen. aber wo ist seine kindheit, seine jugend geblieben? dieses kind liebt seine mutter über alles, aber es trägt eine last, die es nicht tragen sollte. wie leider viel zu oft in unserer gesellschaft. hier kann die mutter nichts dafür, sie hat sich ihre krankheit nicht ausgesucht. vielleicht aber hätte der vater stärker sein müssen. und nicht zulassen dürfen, dass das kind alles schultern muss. und in so vielen anderen fällen ist keine krankheit schuld, da ist es die sorglosigkeit der eltern, der egoismus, der kindern unglaubliche lasten aufbürdet. lasten, an denen die kleinen seelen so leicht zerbrechen können. und es ist keiner da, der sie auffängt.

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