hirnchemie: sunny und die sterne (I)

vor einiger zeit bin ich mit meinem lieben freund donalberto auf das thema sternzeichen und horoskope gekommen. kein einfaches thema, da sich donalberto als wissenschaftler schwer tut mit dingen, die sich nicht mit dem verstand erklären lassen. ich bin da ganz anders. weil ich schon zu viel erlebt habe, das sich mit dem verstand gerade nicht erklären lässt, das eigentlich so gar nicht funktionieren/passieren sollte.
wir hatten ein wenig diskutiert, das thema dann aber aufgeschoben, weil es schon sehr spät war und wir beide müde.

vor ein paar tagen nun bin ich bei der lieben freidenkerin über einen artikel gestolpert, in dem sie sich erstmals genauer mit ihrem sternzeichen auseinandersetzt und zu demselben schluss kommt wie ich: nämlich dass ein richtiges horoskop nichts mit der pseudo-zukunftsdeutelei der zeitschriftenhoroskope zu tun hat, sondern charaktereigenschaften offenbart und nützliche hilfestellung im leben geben kann. nicht, weil es irgendetwas vorhersagt, sondern weil es hilft, bestimmte ureigene reaktionen und empfindungen zu erkennen, zu verstehen und für sich positiv zu nutzen.
dies wollte ich auch donalberto erklären, und so habe ich die idee der freidenkerin, aus ihrem artikel ein stöckchen zu machen, als willkommenen grund gesehen, mich hier im blog einmal schriftlich damit auseinanderzusetzen. ich werde das stöckchen aber nicht 1:1 übernehmen, da ich gerne einfach meinen gedanken freien lauf lassen möchte.

zunächst zum bei uns üblichen horoskop. für eine genaue analyse ist nicht nur das geburtsdatum wichtig, sondern der möglichst exakte zeitpunkt und der ort der geburt. daraus bestimmen sich sternzeichen (sonnenzeichen), mondzeichen und aszendent.

für mich ergibt sich dabei:

sternzeichen: wassermann
mondzeichen: fische
aszendent:  stier

ich möchte die den einzelnen für mich relevanten zeichen zugeschriebenen eigenschaften aufführen und erzählen, ob ich genauso ticke.
die zitate (kursiv geschrieben) stammen aus dem buch „aquarius, astro analysis“ des american astro analysts institute. das buch hatte ich mir zu beginn des neuen jahrtausends gekauft, spaßeshalber. damals habe ich ein bisschen quer gelesen, mich aber nicht so recht wiedererkannt. ich war immer der meinung, ein absolut untypischer wassermann zu sein. ich musste erst nach australien gehen und dort mich selbst finden, um zu erkennen, wie und wer ich wirklich bin. bis dahin war ich das nicht. denn ich hatte immer versucht, es den anderen recht zu machen, erwartungen zu erfüllen. wenn ich dagegen rebellierte, wurde mir klargemacht, dass ich gegen den strom schwimme und dass man das doch nicht macht. und immer wieder hörte ich den satz „du bist so anders als alle anderen“. und das war negativ gemeint. ich bemühte mich, nicht anders zu sein, aber ich schaffte es nicht. so sehr ich auch versuchte, mich selbst zu verleugnen, ich war tatsächlich nicht wie die anderen. und ich konnte es nicht ändern. das machte mich traurig und ich zog mich immer mehr in mich selbst zurück. ich hatte keinerlei selbstbewusstsein und das gefühl, nirgends dazuzugehören, da ich nicht dazu passte. schottete mich ab und sah mich als einzelgänger. doch in wirklichkeit bin ich ganz anders. und seit ich das annehme (ohne darüber im horoskop gelesen zu haben! das kam erst später und hat mich nur bestätigt), fühle ich mich endlich als mensch. und habe genug selbstvertrauen, um stolz auf mein anderssein zu sein 🙂

nun aber mal konkret:

I. sternzeichen: wassermann

der wassermann steht unter dem einfluss des uranus, des planeten der drastischen veränderungen. uranus ist einer der drei äußersten oder „unpersönlichen“ planeten. da die meisten menschen unter dem einfluss eines der sechs inneren planeten stehen, tun sie sich laut meinem buch schwer, den wassermann zu verstehen. die inneren planeten sind gekennzeichnet durch aggressive kräfte, welche von gier, neid und selbstsucht geprägt sind, wohingegen uranus konstruktiv ist. wenn er veränderung bringt, dann selbstlos, weil er den menschen nutzen will. er zerstört, damit neues wachsen kann. deshalb hält man den wassermann trotz seiner umgänglichen, freundlichen und geselligen art für unkonventionell, unberechenbar, launenhaft und einfach anders.

soweit das buch.

nun zu mir. wie schon gesagt, bin ich angeblich „anders“. worin dieses anderssein genau liegt, konnte mir jedoch bisher noch keiner so wirklich erklären. ich kann es mir mittlerweile erklären. es ist eben meine art, gerade nicht mit dem strom zu schwimmen. dinge nicht deshalb zu tun, weil „man das halt so macht“. sondern weil ich davon überzeugt bin. und da kann das auch mal das gegenteil vom althergebrachten sein. ich schere mich nicht (mehr) um konventionen. ich will nur mir selbst treu sein. egal, was ich mache, ich will es vor mir selbst verantworten können (wobei ich dabei die latte durchaus hoch lege). ob die anderen damit zurecht kommen, ist nicht mein problem. und ich bin es auch leid, mich ständig dafür zu rechtfertigen. ich tue, was ich für richtig halte. und es stimmt, ich lasse mich dabei durchaus und sehr häufig davon leiten, ob dies für andere von nutzen ist. ganz unegoistisch. auch wenn mir das gern so ausgelegt wird. denn wofür etwas gut ist, sehe zwar ich vielleicht auf den ersten blick, meine mitmenschen wollens aber meist nicht verstehen. die erkenntnis kommt dann oft erst hinterher. aber wie schon gesagt, ich verbiege mich da nicht mehr. ich schwimme gern gegen den strom, denn nur so kommt man aus altem fahrwasser und steht vor ganz neuen möglichkeiten. und wenn diese möglichkeiten schon sonst keiner sehen will, dann kann ich sie ja nutzen 😉

in vielen etwas ausführlicheren analysen des wassermanns steht, dass dessen individualismus sich vor allem in der kleidung zu erkennen gibt. „Sie sind chic, haben Stil – aber irgendwie ist er ausgefallen. Kein echter Wassermann wird sich je einer bestimmten Moderichtung anpassen. Sie bringen es immer fertig, Ihrer Kleidung Ihre persönliche Note zu geben.“

das unterschreibe ich sofort. aber ganz uneingebildet, wie ein wassermann ist. aus dem einfachen grund, dass man mir schon seit ich etwa 16 bin nachsagt, dass ich meinen eigenen stil habe. mir wurde oft von freundinnen gesagt, dass sie mich darum beneiden. und ich wurde gebeten, mit einkaufen zu gehen. nur funktioniert es nicht, jemandem seinen stil „aufzudrücken“. ich habe nie darüber nachgedacht, mich nie um moden geschert, mich immer so gekleidet, wie es mir gefiel. und das bis heute. ich kaufe nichts, weil „man das gerade so trägt“. und gehöre nicht zu den leuten, die alle 2 jahre ihren schrankinhalt erneuern. weil ich vieles immer wieder neu kombiniere. zum beispiel auch ein uraltes geerbtes häkelkleid zu aktuellem. ich habe viele erbstücke. als ich sie ausgesucht habe, wurde ich belächelt. „was willst du denn mit dem alten zeug?“, wurde ich gefragt. tja, ein bisschen abgeändert, anders kombiniert, und schon werde ich gefragt, wo ich denn die tollen teile her habe. mein stil lässt sich nicht einordnen. aber wenn ich kann (im job nicht immer), dann ist gern zumindest ein verrücktes detail dabei. etwas hippie, behauptet das astro-buch. doch, da ist was dran. in der blumenkinder-zeit hätte ich mich wohl noch viel besser austoben können… „Anders als einige andere Sternzeichen ziehen Sie sich nicht so an,um aufzufallen, oder zu zeigen, wie schlau Sie sind. Was Sie tragen – ausgefallen oder nicht -, tragen Sie, weil Sie es sind, und Sie sind anders. Sie kümmern sich nicht darum, was die Leute denken.“ stimmt. sonst wär ich wohl kaum mit nem männerhut in die vorlesung gegangen, als keiner in meinem alter überhaupt einen hut trug 😉 und das nur, weil ich den hut schön fand. und er mir auf meinem kopf gefiel 😉

abgesehen davon ist der wassermann nicht übermäßig ehrgeizig und sucht keinen ärger. sinn und absicht seiner arbeit ist ihm wichtiger als geld. auch das kann ich unterschreiben. der wassermann sieht in allem eher das gute, ist lernbegierig und philosophisch weise und ein guter zuhörer. der wassermann schaut immer in die zukunft, zurück auf die gegenwart, selten zurück in die vergangenheit. sein optimismus beruht nicht darauf, dass die dinge besser werden, sondern darauf, dass sie sich ändern.

es stimmt. ich glaube an das gute. und dass sich alles ändert. und das gute zum vorschein kommen kann. ich kann es nicht leiden, wenn man mich immer wieder mit vergangenem konfrontiert („hättest du damals“, „wäre das anders gelaufen“ etc.). was vorbei ist, ist vorbei. es braucht manchmal etwas zeit, um es zu verarbeiten, darüber hinwegzukommen. aber es bringt nichts, ständig damit zu hadern, dass alles hätte anders kommen können, wenn… nein. dinge passieren. ob sie nun gut sind oder schlecht. wir müssen sie annehmen, so wie sie sind. und daraus lernen. etwas für die zukunft mitnehmen. und nach vorne schauen. das ist meine einstellung. und damit ecke ich immer wieder an. weil ich ungehalten werden kann, wenn mir jemand immer wieder mit der vergangenheit kommt.
interessanterweise habe ich solche konflikte bevorzugt mit löwen. das ist eine erfahrung, die ich über die jahre gesammelt habe. und jetzt lese ich in meinem buch, dass das kein wunder ist, da der löwe ziemlich gegensätzlich zum wassermann „gepolt“ ist. was lerne ich draus? nicht versuchen, den löwen von meinem denken zu überzeugen. mich aber auch nicht von ihm beirren lassen.

weiterhin braucht der wassermann viele freunde. DAS habe ich nie geglaubt. ich dachte wirklich, ich würde mit mir selbst und allein am besten fahren. aber ich brauche menschen um mich. und den austausch mit diesen menschen. vor allem den intellektuellen austausch. wieder typisch wassermann. drum fühle ich mich auch hier so wohl. viele menschen, viele ansichten, und man kann wunderbar darüber diskutieren, sich anregungen, anreize holen, freundschaften schließen, weiterhelfen… ich habe verschiedene gruppen, menschen unterschiedlichster bildung, vieler altersstufen, unterschiedlicher (auch ethnischer) herkunft. wieder typisch wassermann. denn all das erweitert meinen horizont, bringt mich auf neue ideen.

trotzdem brauche ich auch mal das alleinsein, um meine batterien aufzuladen. und wieder typisch wassermann. ich kann stundenlang allein durch die gegend laufen. und mir wird mit mir selbst auch nicht langweilig. ich brauche zeit für mich, um bestimmte erlebnisse und ereignisse zu verarbeiten. gerade dann, wenn sich andere in derselben situation ins getümmel stürzen, um sich abzulenken.

laut meinem buch hat der wassermann auch eine außergewöhnliche intutition und die fähigkeit, dinge zu erkennen, die über den verstand hinausgehen. auch darin erkenne ich mich wieder. aber das ist ein anderes thema.

ach ja, der wassermann hat für einzelheiten oder unwichtige dinge angeblich kein gutes gedächtnis. danke, danke, danke! ich dachte schon, ich müsste mir sorgen machen. aber im ernst: ich wundere mich immer wieder, welche belanglosigkeiten sich manche menschen merken. welche details sie erzählen (und z.b. minutenlang über irgendeinen namen nachgrübeln, der in der geschichte, die sie gerade erzählen, überhaupt keine bedeutung hat). und wie irritiert sie schauen, wenn ich sage, dass das doch egal wäre… nein, mein hirn braucht seine kapazitäten für die wirklich wichtigen dinge. ob herr a aus b nun seinen 67. oder seinen 68. geburtstag gefeiert hat und es dort 5 oder 10 torten gab, muss ich ein halbes jahr später wirklich nicht mehr wissen („aber das habe ich dir doch erzählt!“). nein, auch 5 minuten später nicht. und nicht mal unbedingt, wenns erzählt wird. vor allem dann, wenn ich herrn a aus b gar nicht kenne. aber jetzt schweife ich ab… was wollte ich nochmal sagen? 😉

der wassermann verabscheut lügen. ja. absolut. und hört lieber die schmerzliche wahrheit. auch ja. oder lieber gar nichts. über manches muss man nicht sprechen. weils nicht weiterbringt und dem anderen nur weh tut. aber wenn es etwas ist, das wichtig ist, dann bitte ohne zu beschönigen, ohne was wegzulassen, ohne auszuschmücken. die nackte wahrheit. direkt auf dem präsentierteller. dann schlucke ich. kämpfe vielleicht. aber ich kanns verarbeiten. im nachhinein von einer lüge zu erfahren hingegen erschüttert mein vertrauen so sehr, dass es mir in der regel nicht gelingt, auch nur wieder ein fitzelchen davon aufzubauen.

„Manchmal sind Sie stur wie ein Maulesel. Sie erledigen die Dinge, wie es Ihnen passt, und drücken sich auf Ihre Weise aus, und niemand, zum Kuckuck, wird Sie auch nur einen Fingerbreit ändern.“ absolut! deshalb war z.b. der wille meines ersten und letzten wirklichen chefs, die schriftsätze in seinem stil zu verfassen („frau n., wie sie schreiben, ist überhaupt nicht mein stil!“), ein sehr gewichtiger grund, mich letztlich von ihm und aus dem angestelltenverhältnis zu verabschieden. wenn ich etwas unterschreibe, so nur, wenn es MEIN stil ist. „Sie glauben, jeder Mensch sollte seine Entscheidungen frei treffen können. Wenn er sie verpatzt, schade; aber Freiheit schließt für Sie auch das Reicht ein zu versagen, wenn man die Dinge auf seine Art erledigt.“ ja, ja und nochmal ja. deshalb konnte ich auch nie was mit gut gemeinten ratschlägen anfangen, wenn die ratgebende person der meinung war, mich vor fehlern bewahren zu müssen, da sie selbst mehr erfahrung hätte. ich muss meine fehler selbst machen. denn nur dann lerne ich daraus und bin überzeugt davon, dass mein weg doch nicht der richtige war. würde ich etwas nur machen, weil jemand anderes mir das sagt, würde ich immer zweifeln, ob ich es nicht anders hätte besser machen können. auch wenn solch ein rat meist gut gemeint ist. ich wachse an meinen erfahrungen. auch an negativen. und wenn ich den sinn von etwas so gar nicht erkenne (s.o. mein chef), dann schalte ich absolut auf stur. was von außen betrachtet sicher nicht gut ist. aber letztlich doch.

weiterhin hat der wassermann angeblich viele talente, ist sehr kreativ. wenn er das im rahmen von zu engen konventionen nicht ausleben kann, wird er unglücklich. sein geist braucht ständig neue anregung. der wassermann besitzt viel gesunden menschenverstand. es liegt ihm nicht, sich um aussichtslose sachen zu kümmern. vielmehr gibt er sich geschlagen, wenn er nicht weiter kommt, und widmet seine energie umgehend etwas neuem. zur kreativität brauche ich wohl nichts mehr sagen, ich tobe mich auf vielen verschiedenen gebieten aus. wenns mal nicht geht, lass ichs bleiben. ich könnte nie ein buch schreiben, wenn mir der verleger im nacken sitzt. schlimm genug, in der arbeit mit fristen konfrontiert zu sein 😉 und ja, wenn ich nicht weiterkomme, egal wo, und erkenne, dass ich tatsächlich feststecke, dann breche ich ab. sofort und unmissverständlich. was meine umwelt auch oft nicht versteht. gerade auf meinem beruflichen weg ist mir das mehrmals passiert. ich habe das studium gewechselt, 2x den job geschmissen, obwohl ich nicht – wie „man“ das doch so macht – über zwei jahre dabei war. weil ich jeweils der meinung war, dass ich festgefahren war und es zeit war für den nächsten schritt. genug gelernt an dieser stelle, das gelernte an der nächsten, neuen, wieder umgesetzt. ich erntete sehr viel unverständnis, aber im nachhinein waren meine entscheidungen immer die richtigen. und deshalb werde ich mich auch in solchen fällen weiter auf meine intuition verlassen.

und noch was ganz anderes, das ich faszinierend finde: laut astro-analyse brauche ich 8 stunden schlaf, sonst bin ich unausgeglichen und nicht gut ansprechbar. DAS weiß ich schon, seit ich noch aufs gymnasium ging. mittlerweile habe ich mich auch bei schlaflosigkeit ganz gut im griff. aber im grunde stimmt das genau.

und der wassermann reist gern. kein wunder. gibts doch da das abenteuer, das er sucht. und immer neues zu entdecken, neue eindrücke, neue sichtweisen, die sein leben wieder bereichern. kein wunder, dass mich das fernweh schon als kind im griff hatte, als ich urlaubsreisen nur aus den erzählungen meiner klassenkameraden kannte… und wenn ich nicht tatsächlich reisen kann, dann wenigstens in gedanken. ohne meine träume wäre mein leben leer…

___

jetzt habe ich aber verdammt viel geschrieben, ein großteil von euch ist wahrscheinlich darüber schon eingeschlafen, falls euch nicht der lange text von vornherein abgehalten hat, überhaupt mit dem lesen zu beginnen – sunny schreibt doch sonst nur kurz und knapp – (aber dann wärt ihr ja jetzt nicht am ende…). für die, die es bis zum ende durchgehalten haben, hoffe ich, dass es zumindest ein bisschen interessant war. und vielleicht hat ja sogar ein wassermann mitgelesen, der sich selbst erkannt hat?

das bin jedenfalls ich. wassermann durch und durch. verrückt, anders, weltverbessernd (zumindest versuchend), schnell begeisterungsfähig, launisch, gutgläubig, verträumt und oftmals unverbesserlich.

und da ich so unverbesserlich bin, könnt ihr mir jetzt gern auch alle sagen, dass ich solchen mist nicht mehr schreiben brauche, weils keinen interessiert. im grunde schreibe ich es auch für mich. und deshalb gibts beim nächsten mal was zum fischemond und zum aszendent stier. und dann vielleicht noch was ganz anderes. aber jetzt ist erst mal ruhe.

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7 Antworten zu hirnchemie: sunny und die sterne (I)

  1. theomix schreibt:

    Liebe Sunny,
    ganz geschickt habe ich es versucht einzufädeln: ich bin irgendwann zum letzten Absatz gesprungen. :mrgreen:
    Ich kann dem nicht so viel abgewinnen. Natürlich weiß ich, dass die Charakter-Astrologie einen gewissen Reiz hat, seriöser ist als die Zeitschrifthoroskope.
    Ich bin da zu viel (aber trotzdem gerne) Kopf und Skeptiker.
    Ich meine auch, jede und jeder bloggt „für sich“, so wie man selbst es eben braucht.
    Ähnlich wie beim Kommentieren… Vielleicht tu ich das auch bei Fischemond und Aszendentenstier
    Herzlich grüßt
    Jörg

    • sunny11178 schreibt:

      Lieber Jörg,
      das hast du gut gemacht. Denn was nicht interessiert, soll auf keinen Fall gelesen werden. Mir hilft es, mich selbst besser zu verstehen. Deshalb die kleinen „Anekdoten“ aus meinem Leben, mit dem ich meinen Teil dargestellt habe (gut, so weit bist du wohl gar nicht gekommen 😉 ). Ich bin irgendwann an zwischenmenschliche Grenzen gestoßen, die ich mit dem normalen Verstand nicht zuordnen konnte. Mag sein, dass die Art und Weise, wie ich „ticke“ gar nichts mit meinem Sternzeichen zu tun hat. Aber das ist mir auch egal. Mit derselben Erklärung könnte mir auch jemand sagen, ich bin so, weil ich so erzogen wurde. Oder in Deutschland aufgewachsen bin. Oder blond bin. Egal. Ich verstehe, dass es für mich gut ist, wie ich bin. Und der Rest der Welt einfach damit leben muss 😉 Äh, ich glaub, jetzt hab ich mich schon wieder verzettelt. Egal. ’s ist, wies ist. Du kannst es auch gern als „so ist Sunny“ lesen. Und den Wassermann einfach weglassen. Oder den Fischemond. Oder was auch immer. Denn so bin ich. Und nicht anders.
      Alles Liebe und herzliche Grüße zu dir,
      Sunny

      • theomix schreibt:

        Wie gemein, jetzt hast du mich neugierig gemacht von wegen „anekdoten“… und dem habe ich nachgegeben, ohne systematisch zu lesen. das immerhin habe ich nicht getan! 😉
        Schön erklärt. Machs gut für heut!
        Lieben gruß, Jörg

  2. Michael schreibt:

    Liebe Sunny,

    ich habe den Artikel tatsächlich vollständig gelesen (und bin nicht darüber eingeschlafen 😉 ).

    Halte ihn auch keineswegs für Mist, sondern für hoch interessant. Und das obwohl es mir im Grund genommen geht wie Deinem Freund und ich mir nach wie vor nicht sicher bin, ob Horoskope tatsächlich Erklärungsansätze liefern oder eher zu wilden Spekulationen bzw. Interpretationen verleiten. Andererseits kann auch ich mir bei weitem nicht alles rational erklären. Und muss zugeben, dass eben nicht alles erklärbar ist.

    Es klingt spannend, wie Du Deine typischen Eigenschaften beschreibst. Ich greife jetzt mal ein paar heraus: Unkonventionell, unberechenbar, launenhaft, anders, unverbesserlich, geselligkeitsliebend, aber auch gerne mal alleine, stur wie ein Maulesel, reisefreudig, verrückt, weltverbessernd und oftmals unverbesserlich. Das kommt mir alles bekannt vor. Bist Du sicher, dass Du wirklich Wassermann bist und nicht etwa Zwilling???

    • sunny11178 schreibt:

      *lach* ja, ich bin mir sicher, lieber Michael 😉 Bist du sicher, dass du Zwilling bist und nicht Wassermann? 😉

      Weißt du, letztlich ist es mir egal, warum etwas so ist. Ob das nun am Sternzeichen liegt oder an etwas anderem. Es regt an, über sich und sein Leben nachzudenken und hilft, Dinge und Eigenschaften zu verstehen. Und damit leben zu lernen, sie anzunehmen, sich nicht mehr als Sonderling zu sehen. Es muss anderen auch so gehen, sonst gäbe es nicht diese Übereinstimmungen. Und allein das reicht mir. Würde mir jemand ein graphologisches Gutachten vorlegen, und ich würde auch bei fast jedem Punkt sagen: „Ja, genau, das bin ich!“, dann würde ich auch daraus versuchen, meine „Lehren“ fürs Leben zu ziehen. Letztlich geht es doch darum, zu erkennen, was einem gut tut. Und so zu leben, wie es am besten für einen selbst ist. Und dabei finde ich die Astroanalyse, aber auch manch anderes, das verstandesmäßig nicht unbedingt erklärbar ist, sehr hilfreich. Und das ist das einzig Wichtige dabei.

      Alles Liebe,
      Sunny

  3. Himmelhoch schreibt:

    Hallo, meine liebe Sunny, ich muss gestehen, dass ich nicht alles gelesen habe, eil mir die Zeit fehlt – aber was ich gelesen habe mit dem Wissen und der Kenntnis deiner Person (so gering, wie sie sein kann nach der kurzen Zeit) kann ich nur positiv unterstreichen.
    Sei und bleibe anders, Stromschwimmer und Abnicker haben wir schon genug. – Ich glaub das immer mehr, dass ich paar Gene zu dir gestreut habe.
    Liebe Grße von Clara

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