wellenreiten

gerade habe ich das hier wieder ausgegraben. weils im moment einfach wieder wunderbar passt. es jährt sich jahreszeitlich und wettermäßig. und die stimmung ist ziemlich dieselbe. die liebe paradalissteckt gerade auch in dieser melancholischen stimmung. ich bin also nicht die einzige… 😉

ich denke schon lange, es ist dieser wind, der die sehnsucht bringt. und das lachen so weit entfernt vor sich hertreibt, dass es selten und wenn, nur verzerrt, zu hören ist. aber dieser wind reinigt auch die seele. er treibt aus, was zu schwer auf ihr liegt. nur das loslassen tut weh. dass wir es müssen, ist uns klar. es ist wie wellenreiten. das macht bei stürmischem wind viel mehr spaß. weil man weiter nach unten kommt. und damit viel mehr loslassen kann. denn mit ballast kommt man nicht mehr nach oben. und gerade das aufsteigen aus dem „tal“ der welle ist es doch, das das herz hüpfen lässt.

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2 Antworten zu wellenreiten

  1. freidenkerin schreibt:

    Und auf den schaumbekränzten Kämmen der Wellen zu reiten verschafft ein Hochgefühl ohnegleichen, man vermeint, die ganze Welt läge einem zu Füßen. Am faszinierendsten ist es jedoch, wenn die Welle sich neigt, dich wie in einen türkis, grünlich-blau, durchscheinenden, schimmernden Tunnel einschließt. Du bist dich der Gefahr bewusst, in der du da grade auf deinem kleinen, schmalen Brettchen schwebst – und doch ist da ein unerklärliches Gefühl einer urtümlichen Geborgenheit…

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