lebensziele

ich habe einen kalender mit wunderbaren sprüchen und auch aufgaben. heute stellte sich mir folgende aufgabe:

10 dinge, die du tun möchtest, bevor du stirbst.
und jetzt mache einen zeitplan und halte dich daran.

gar keine leichte aufgabe, wie ich festgestellt habe. denn es geht weder darum, was ich HABEN möchte noch was/wie ich SEIN möchte. sondern was ich TUN möchte. und es soll etwas sein, das ich UNBEDINGT getan haben möchte. etwas, das mich glücklich macht, wenn ich gehe, weil ich es getan habe. also habe ich erst mal alle „ich würde gerne nach xy reisen“-gedanken beiseite geschoben. das ist alles ersetzbar. klar, es wäre schön, das zu tun. aber mein leben und mein glück hängt nicht davon ab. und so habe ich sehr vieles gestrichen, das ich nicht für wert hielt, in diese liste aufgenommen zu werden. mit dem ergebnis, dass ich mich sehr schwer getan habe, tatsächlich 10 punkte zu finden. aber es hat mich dazu gebracht, lange darüber nachzudenken, was ich denn eigentlich von meinem leben WILL. was mir wirklich wichtig ist. und so habe ich letztlich 10 völlig unterschiedliche, sehr persönliche punkte gefunden. aus diesem grund kann ich sie auch nicht hier mir euch teilen. vielleicht würdet ihr noch nicht einmal verstehen, warum ich gerade das TUN möchte. aber all diese punkte sind tief in mir verwurzelt. und absolut nicht materiell. dafür wirklich glücklichmachend, wenn ich es GETAN habe 🙂

was mich aber interessiert:
fällt euch diese aufgabe auch so schwer ?
oder habt ihr einen ganz festen lebensplan (z.b. job/haus/kinder/enkelkinder etc.), so dass ihr daraus euere punkte nehmen könnt?

nachdenkliche grüße in den sonntag,
sunny

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33 Antworten zu lebensziele

  1. sanetes schreibt:

    Oh, ich finde das sehr schwer. Bei mir wachsen solche Wünsche heran. Da kann ich mich nicht hinsetzen und eine Liste machen. Die wäre nach ein paar Monaten oder Jahren auch nicht mehr aktuell, weil ich mich verändert habe.

    Ich halte inzwischen nicht mehr viel von großen Plänen, denn vieles davon klappt nicht. Entweder möchte ich es nicht mehr, wenn ich die Möglichkeit hätte, ich brauche die Mitwirkung von jemand anderem oder es gibt andere echte Hindernisse, die sich nicht beiseite räumen lassen.

    Außerdem übersieht man mit zu viel Plan leicht gute Möglichkeiten, die sich einem unerwartet bieten.

    Ich halte sehr viel davon, mir meine Wünsche zu erfüllen, wann immer es mir möglich ist. „Haben“ gehört nur selten dazu, als Hilfsmittel. Wenn ich tolle Fotos machen will, brauche ich dafür eine geeignete Kamera, notfalls geliehen.

    Traurig wird es, wenn man viel Energie oder Geld darauf verwendet, sich einen Wunsch zu erfüllen, der gar kein echter Herzenswunsch war. Sowas ist furchtbar enttäuschend.

    • sunny11178 schreibt:

      Du schreibst mir aus der Seele. Deshalb sind es auch alles keine materiellen Ziele, die ich für mich formuliert habe. Sondern unter anderem, wieder öfter so zu lachen, dass mir die Tränen kommen. Mir wurde nämlich bewusst, dass das letzte Mal schon viel zu lange her ist…

      Deinen letzten Satz unterschreibe ich auch sofort. Wie oft versucht man etwas mit viel Aufwand zu erreichen, das man eigentlich schon gar nicht mehr will (weil sich im Leben viel verändert hat) oder das eigentlich andere wollen und man sich nur nicht eingesteht, dass man es für andere „will“. Wenn man es dann hat und sich kein Glücksgefühl einstellt, könnte man heulen…

  2. Hab jetzt mal mit Tasse Kaffee 🙂 darüber nachgedacht.
    Einen sog. Lebensplan habe ich nicht, nie gehabt.
    Ich finde, dass setzt einen nur unnötigerweise unter Druck,
    weil so eine Rechnung selten aufgeht. Erstens kommt es anders
    und zweitens als man denkt. Allerdings vermeide ich, wenn möglich,
    Chaos in meinem Leben, da bin ich gar kein Freund von.
    Wenn schon „Ziele“,
    dann möchte ich mich „nach dem Job“ mehr sozial engagieren. Auch ein
    bisschen aus Eigennutz. Das bringt, zumindest mir, Befriedigung.

    Grüßle

    • sunny11178 schreibt:

      Das ist doch ein tolles „Ziel“ 🙂
      Und was den „Lebensplan“ angeht, gebe ich dir vollkommen recht. Meine Erfahrung sagt mir, dass meist gerade das, was ich mir so absolut in den Kopf gesetzt habe, letztlich nicht durchführbar war. Oder einfach erst zu einem ganz anderen Zeitpunkt.
      Kein Chaos ins Leben zu lassen ist auch ein sehr guter Plan. Leider klappt das bei mir nicht so ganz. Irgendwie heißts immer wieder, Ordnung ins Chaos zu bringen ;I

      GLG Sunny

  3. Himmelhoch schreibt:

    Sunny, zum Glück wissen ja die meisten Menschen nicht, dass sie vielleicht in kurzer Zeit nicht mehr am und im Leben sein werden. Und deswegen sind vielleicht diese „Sofort und gleich-Tode“ nur in gewisser Weise erstrebenswert – aber wissen wir, ob sich der Betroffene nicht in den Sekunden vor dem Tod noch darüber grämt, manches nicht getan zu haben. Ein langes Siechtum ist nicht erstrebenswert, aber vielleicht doch eine Krankheit, die einem die Endlichkeit des Lebens vor Augen führt.

    Mein liebster Mensch, der 1996 gestorben ist, wusste ca. 3 Monate vorher, dass sein Leben bald zu Ende sein wird. Und er war über diese 3 Monate sehr glücklich, denn er konnte noch manches regeln, was ihm sehr am Herzen lag.
    Eine Sache, die ich schon ewig versuche und doch nicht auf die Reihe bekomme, wüsste ich auf Anhieb und andere würden mir einfallen – und im Grunde genommen sollte man mit diesen anderen Sachen sofort anfangen, da man ja wirklich nicht weiß, wie viele Tage noch auf dem eigenen Lebenskalender stehen.
    Nachdenkliche Grüße von Clara

    • sunny11178 schreibt:

      Ja, liebe Clara, da gebe ich dir recht. Erst vor 2 Wochen haben wir beim Palliativ-Zirkel in Zwickau diskutiert, ob man jemandem sagen soll, dass er nur noch begrenzte Zeit hat. Und ob man denjenigen vielleicht auch dazu bewegen soll, dass er es seinen Angehörigen/Freunden sagt. Es ist sehr zweischneidig, und ich denke, jeder geht anders damit um. Aber bei meiner Grenzerfahrung 2009 hatte ich auch den Gedanken, dass es schade ist, dass ich mich nicht mehr verabschieden kann, bestimmte Dinge nicht mehr sagen kann. Seitdem versuche ich auch, anders zu leben. Mir der Endlichkeit bewusst sein und weniger aufzuschieben. Aber es klappt nur sehr sporadisch 😉

      Ganz lieben, ebenfalls nachdenklichen Gruß,
      Sunny

  4. kreadiv schreibt:

    So weit in die Zukunft kann ich gar nicht denken.

    Ich kann höchstens darüber nachdenken, was ich grundsätzlich in meinem Leben tun will bzw. was ich konkret in der nahen Zukunft anstrebe.

    „Man plans, god laughs.“ Ich glaube zwar nicht, dass Gott über unsere Pläne lacht, vielleicht lächelt er eher nachsichtig darüber – wie Erwachsene bei Kindern – , weil er das große Ganze sieht, das wir nie sehen können.

    Denn wenn sich morgen etwas Überraschendes ereignet, entstehen vielleicht ganz neue andere Wünsche und Ideen – und das ist eigentlich das Spannende!

    Ich wünsche Dir, dass Du bald von Herzen ganz doll lachen kannst!!!!!

    • sunny11178 schreibt:

      Wie wahr, liebe Andrea!
      Ich glaube auch, dass Gott desöfteren amüsiert lächelt und sich denkt „Wenn ihr wüsstet!“ Vielleicht schickt er uns gerade deshalb die „Überraschungen“, um uns zu zeigen, dass wir uns gar nicht so sehr in was Bestimmtes verrennen sollen…
      Und danke für deinen lieben Wunsch. Irgendwie ist grad alles viel zu ernst…
      GLG Sunny

  5. Luiza schreibt:

    Oh. Mit 10 Dingen komme ich nicht aus. Damit würde ich den letzten Teil hinauszögern bis ins unendliche.
    Gottseidank hab ich so einen Kalender nicht*g*

    • sunny11178 schreibt:

      Liebe Luiza, warum versteckst du dich im Spam???
      Deshalb hab ich mich auch nicht mit den „normalen“ Dingen aufgehalten 😉 Denn da besteht wirklich die Gefahr, dass man sich verzettelt…
      GLG Sunny

  6. Wortman schreibt:

    Die 10 Dinge sind kein Problem. Die habe ich in 2 Minuten nieder geschrieben 🙂 Der Zeitplan ist das Handycap. Manche Dinge, die man gerne tun würde, lassen sich nicht realisieren. Da nützt es auch nichts, wenn man sie ans Ende der Liste schreibt.

    • sunny11178 schreibt:

      *lach* naja, haben würd ich einiges gern oder auch tun. Aber ob ichs letztlich wirklich unbedingt will? Ich weiß nicht. Und Dinge, die eh nicht realisierbar sind, gehören ins Land der Träume, wo ich auch gern mal mit ihnen spiele, aber nicht zu den Zielen… 😉

  7. Pinseljulie schreibt:

    He, du, du hast ja jetzt das Selbe Thema, wie ich auf meinen Blog. Das Lila steht dir gut. Wenn du deine Lebensziele aufgeschrieben hast, bleiben die dann starr, oder gibst du da auch Raum für Veränderungen dazu?

    • sunny11178 schreibt:

      Das Theme ist toll, weil man so schön dran rumbasteln kann 🙂 Und Lila ist meine absolute Lieblingsfarbe 🙂
      Ich habe teils recht kurzfristige Ziele, die ich auch wirklich in der gegebenen Zeit versuche zu erreichen. Dann kann ich mir wieder neue setzen 🙂 Und dann welche, die eher Dauerziele sind. Dafür aber umso schwerer. Aber die möchte ich auch nicht mehr aufgeben, denn die tun mir einfach gut.

      • pinseljulie schreibt:

        Ich hab ein Ziel….endlich meinen Fallschirmtandemsprung, aber wie ich es auch angehe, ich bin immer noch über 90kg, genau zwei Kilo und ich kämpfe und tu und mache, aber es mag nicht runter gehen….aber ich schaff das schon noch!

        ___________________________

        Liebe Mit-ProjektlerInnen von Zauberworte,

        der neue Link zum Projekt ist dieser hier:
        http://pinselchen.wordpress.com/projekt-zauberworte-2/

        Den Seelenbalsam-Blog gibt es nicht mehr,
        daher gibt es alle notwendigen Informationen
        unter den neuen Link.

        Ganz liebe Grüße, und noch ein
        Hoch auf viele neue Zauberworte!
        Julie

        • sunny11178 schreibt:

          Du schaffst das, liebe Julie! Aber vielleicht solltest du dir noch ein bisschen Zeit lassen. Bei diesem Wetter kannst eh nicht springen. Und manchmal mag sich der Körper erst mal auf ein bestimmtes Gewicht einpendeln und ein Weilchen dabei bleiben, bis man ihm wieder was abtrotzen kann. Du kannst sowieso schon sehr stolz auf dich sein!

          Drück dich lieb!

  8. Hase schreibt:

    ♥ ♥ ♥

    Gib
    jedem
    Tag
    die
    Chance
    der
    schönste
    deines
    Lebens
    zu
    werden
    (Mark Twain)

    Heute soll es ein ganz BESONDERER sein für Dich
    Happy Birthday to youuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
    liebe Grüße
    Erika 🙂

  9. I wensch dir zom Geburtsdag heit:
    A Gugga randvoll mit Seligkeit.
    En Blüatabaum zom dronterliega
    ond Flügl zom en d‘ Wolka fliega.

    Gsondheit amma langa Fada,
    en Kübel Hoffnung zom dren bada.
    Zwoi weitausgschreckte Ärm voll Fraid,
    a Quentle Bodaschtändichkait
    ond viel, viel Liabe, diaf wia a See,
    des wensch i dir ond no viel meh.

    Liebe Sunny
    herzlichen Glückwunsch zu Deinem Wiegenfest

    Ich wünsche Dir all das, was Du Dir wünscht,
    vor allem einen perfekten und glücklichen Geburtstag
    und viele weitere gute Tage

    Liebe Grüße

  10. Wortman schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
    Alles Gute zum Burzeltag.

  11. pinseljulie schreibt:

    Von mir das Allerbeste nachträglich zum Burzldag!

  12. Wortman schreibt:

    Dann man los mit dem Übertragen – nicht, dass du nochmal mit fehlerhaftem Handy losfährst 😀

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